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Angesichts eines seit Generationen
schwelenden Konflikts, der sich gegenwärtig in grausamsten kriegerischen
und terroristischen Akten zeigt, die kaum mehr Hoffnung auf Frieden
zulassen, haben sich die beiden Künstlerinnen Nirit Sommerfeld
und Mouna Sabbagh auf sich selbst besonnen, auf ihre eigenen Wünsche
und Sehnsüchte; sie haben Berichte über Juden und Araber
gefunden, die allem Hass, allem erlittenen Schmerz zum Trotz beschlossen
haben, einen friedlichen Weg einzuschlagen. Mit deren Geschichten,
die in verdichteten Texten wiedergegeben werden, ist dabei ein ausdrucksstarker
musikalisch-tänzerischer Dialog entstanden, in dem Orientalischer
Tanz ebenso seinen Platz findet wie jazzig-moderne Klezmermusik. Entstanden
ist dabei auch der Raum dazwischen, ein sich gegenseitiges Ansehen
und Zuhören, und nicht zuletzt: eine Freundschaft.
Ein Abend für Frieden und Völkerverständigung: jiddische
und israelische Lieder und Klezmer-Orient-Jazz gespielt von KLEZMORIM.
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